Am 11. April 2019 hatte die Online-Marketing-Konferenz exklusiv für Agenturinhaber und -gründer in Köln ihre Premiere – und was für eine! Online-Profession-Chef Martin Witte war persönlich dabei, lauschte interessanten Vorträgen und war mittendrin bei der schwungvollen Podiumsdiskussion über die Zertifikate des Bundesverbands Digitale Wirtschaft BVDW.

Das Who’s who der Online-Branche

Der OMT Agency Day ist das neue Konferenzformat der OMT-Reihe, das ausschließlich Inhaber, Gründer und Leader von (Online)-Marketing-Agenturen besuchen dürfen. Die Veranstaltung soll zum regen Austausch und geselligem Networking anregen. Im Vorfeld konnten teilnehmende Agenturen über die Themen der Vorträge abstimmen und das Event so ihren spezifischen Interessen anpassen. Organisiert hat das Ganze der Gründer und Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur ReachX, Mario Jung und sein Team des OMT. Die Zusammenarbeit mit ihm war – wie zu erwarten – wieder top. Danke, Mario!

Agenturchef Martin konnte viel Input mit nach Hause nehmen und ist nachhaltig von der Professionalität der Veranstaltung begeistert. Besonders positiv ist natürlich die Möglichkeit des Austausches mit anderen Gründern und Leitern von Agenturen, da es immer spannend ist, unterschiedliche Perspektiven kennen zu lernen. Alte und neue Bekannte kommen zusammen und setzen sich für mehr Qualität und Optimierungen in der Branche ein.

OMT bietet nicht nur den Agency Day an: Unser Online-Profession-Team war schon bei einigen anderen Formaten zu Gast und kam jedes Mal mit viel Input zurück in den Agenturalltag. An dieser Stelle also eine klare Besuchsempfehlung!

Über optimale Angebote, effiziente SEO-Strategien und den turbulenten Agenturalltag

Martin Witte war am Agency Day fast durchgehend im ersten der beiden Vortragsräume. Von der Begrüßung bis zur Panel-Diskussion gab es dort einige Highlights:

Nach der Begrüßung hat Alexander Geißenberger das Eis mit dem Thema „Beförderungswahnsinn – nachvollziehbare Karrierestufen und Konkurrenzfähigkeit gegenüber Inhouse-Jobs und Konzernen herstellen“ gebrochen. Als mehrfacher Gründer und Geschäftsführer sprach er über die Herausforderungen bei Beförderungen und Karrierestufen innerhalb von Unternehmen und deckte dabei die 10 größten Lügen der Personalberater auf. Ein toller Vortrag zu einem für jede wachsende Agentur extrem wichtigen Thema. Für Martin Witte brachte Alexander Geisenberger gleich zu Beginn des Agency Days einen der beiden besten Vorträge des Tages. Inhalt und Präsentation setzten einen echten Höhepunkt.

Über „SEO-Debakel & Co. – wenn Onlinemarketing richtig schiefgeht: Echte Schadenfälle und Absicherungstipps“ referierte im Anschluss Ralph Günther. Von Urheberrecht bis DSGVO: Günther klärte souverän über rechtliche Aspekte und Risiken des Online-Marketings auf.

Das weitere Highlight des Tages bot Robin Heintze mit seinen „5 Tipps zur optimalen Angebotserstellung“: 1. Zuhören, 2. Vertrauen, 3. Nutzen, 4. Optionen und 5. Cash. Genau wie zuvor bei Alexander Geisenberger ging es um einen alltäglichen Prozess und seine nachhaltige Verbesserung, vorgetragen in einem motivierenden Beitrag. Danke an Robin.

Über das Suchen und Finden der besten Methode bezüglich Kalkulation und Zeitaufwand hielt Markus Hartmann seinen Vortrag „Pricing: Wertschätzung statt Aufwandsentschädigung“.

Anschließend ging Christian Tembrink der Frage nach, ob Agenturen fusionieren sollten: „Der Agenturmarkt im Wandel – sind Verkauf oder Fusion eine Option?“.

Nach all dem geballten Input ging es dann ans Eingemachte – die Panel-Diskussion unter dem Thema “Qualität ‘mit Brief und Siegel’, lohnt sich die Investition für Agenturen?” startete. Auf dem Podium saß Martin Witte mit den beiden durchaus wortgewaltigen Disputanten Robin Heintze und Jens Fauldraht. Zusammen stellten sie sich der Kontroverse: Sollten Agenturen in Siegel und Zertifikate investieren? Ein besonderes Thema waren dabei die Zertifikate des Bundesverbands Digitale Bildung e.V. (BVDB), aber auch Sinn und Nutzen von Zertifikaten allgemein. Von Agenturen kritisch beäugt steht die Tatsache, dass damit ein möglicherweise langwieriger und teils aufwändiger Prozess, sowie hohe Kosten verbunden sind. Wie sehr lohnen sich Siegel und Zertifikate also wirklich? Welchen Mehrwert können Agenturen wirklich daraus gewinnen? Zu den Kritikern gehört auch Martin Witte, der nun Teil einer hitzigen und überaus spannenden Diskussion war. Ein Schlagabtausch unterschiedlicher Sichtweisen gespickt mit Fragen aus dem Publikum!

Natürlich konnte die Frage nach Sinn und Nutzen nicht in dieser einen Diskussion geklärt werden. Aber sie half die verschiedenen Ansichten sichtbar zu machen und Bewusstsein zu schaffen. Sicherlich spielen bei der Entscheidung die Ausrichtung der konkreten Agentur, ihr Kundenstamm und auch ihre Vorgehensweisen für die Zukunft eine wichtige Rolle. So können Zertifikate durchaus einen Mehrwert leisten, was jedoch nicht uneingeschränkt für alle Unternehmen gelten dürfte.

Was am Ende bleibt

Für Martin Witte steht nach dem OMT Agency Day 2019 fest: Dieses Format hat Potential! Die Möglichkeit zu solch einer speziell auf Agenturgründer und -leiter vollgepackten Informationsveranstaltung und einer direkten Gegenüberstellung der Gegensätze zu brandaktuellen Themen, ist nicht nur aufregend für alle Beteiligten und Zuschauer, sondern auch extrem wertvoll. Beim nächsten Mal ist er gerne wieder dabei. Eine tolle Sache und vor allem eine Veranstaltung von Profis für Profis!